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Hallo liebe Musikfreunde

Eine Hifi- oder High End Anlage ist ein sehr empfindliches "Setup", das auf alle möglichen Einflüße außerst empfindlich reagiert.
Es ist leider eine weitverbreitete Meinung, dass man mit hochwertigen und teuren Komponenten das Klangziel leicht erreichen könnte.
                                            Dem ist leider nicht so
.
Eine hochwertige, feinauflösende und emotional aufspielende Audioanlage ist kein  Computer, den man einfach aufstellt und los geht es.
 
Das "Setup" macht mindestens 50% von der Klangperformance aus.

Auch ist meistens ein Gerätewechsel zu einer besseren und teureren Komponente nur von relativ kurzer Befriedigung, wenn man das gesamte Anlagenumfeld nicht mit in die Optimierung einbezieht.
Damit eine audiophile Audioanlage wirklich perfekt zum Klingen kommt, braucht es einen erfahrenen Ratgeber mit viel Hörerfahrung - oder man testet selber viel aus und zahlt dafür dann oft "ordentlich" Lehrgeld -  und nur wenn die ganze Kette stimmt, klingt es wirklich gut.

Mit  "Kette"  ist die die Verbindung von der Vorsicherung bis zum Ohr des Hörer gemeint, nicht nur die Audio-Komponenten und Kabel.
Die Audiogerätschaft ist nur die Ausgangsbasis und eines von vielen Gliedern in der perfektionierten Abhörkette.
Um zu einem befriedigenden Klangergebnis zu kommen, müssen Sie alle unten aufgeführten Punkte beachten.

Um zu einem befriedigenden Klangergebnis zu kommen, müssen Sie alle unten aufgeführten Punkte beachten.

1. Stromversorgung

2. Stellplatz

3. Raumakustik

4. Geräteaufstellung und Anlagenausrichtung

5. Einspielen!!!

Zu 1.  Stromversorgung

Ohne eine ordentliche > Stromversorgung < geht leider gar nichts und ist nach der Aufstellung der Komponenten mit das Wichtigste. Diesem Punkt im Anlagenaufbau wird leider meist keine oder wenig Beachtung geschenkt. Ein erster Schritt ist der Austausch des Sicherungsautomats gegen unseren großen Audio-Sicherungshalter und einer dazu passenden 16 Amp Schmelzsicherung sowie der Wechsel der Wandsteckdose gegen eine klanglich optimierte Netzdose.
Ein weiterer und eigentlich auch unverzichtbarer Schritt ist der Umbau einer Phase in der Vorsicherung gegen unseren Audio-Vorsicherungshalter mit der jeweils dazugehörenden 63 / 50 / 32 Amp Audio Schmelzsicherung.
Idealerweise zieht man noch vom Sicherungskasten zur Anlage eine eigene Netzleitung, die aber nicht mit einem 3 x 2,5mm2 Kabel ausgeführt werden sollte, sondern mit unserem preisgünstige High Performance - Netzkabel, welches das übliche 3 x 2,5mm2 Kabel deutlich überflügelt. (Netzleitung auf Anfrage)

Die Verwendung einer "richtig guten" Netzleiste sowie passende Netzkabel ist eine weitere unabdingbare Voraussetzung.
Auch gute Netzfilter können je nach Wohnort und Anlage zur Klangsteigerung nötig sein.

Zu 2.  Geräteaufstellung / Rack / Gerätefüsse

Der Stellplatz der Komponenten ist genauso wichtig und wird ganz erheblich unterschätzt. Ohne eine vernünftige Unterlage und Aufstellung spielen die Geräte nicht einmal 50% ihrer Fähigkeiten aus. Die meisten "Racks" verschlechtern die Klangperformance zudem deutlich. Die so beliebten Glas-, Stein- und Stahlracks verändern den Klang einer Anlage so erheblich zum Negativen, dass man ziemlich schnell die Lust zum Musikhören verliert.
Daher gilt es der Aufstellung der Komponenten einen ganz besonderen Augenmerk zu widmen. Nach wie vor gilt, dass der natürliche und organische Werkstoff Holz die beste und angenehmste Klangperformance bietet. Durch ausgeklügelte Variationen von Gerätefüsse läßt sich eine High End Anlage perfekt feintunen.
Die meisten Kunden, die Ihre hochwertige Audioanlage von einem "Designer" Rack auf ein nach klanglichen Aspekten entwickeltes Racksystem umgestellt haben, empfinden dies als den wichtigsten und größten Schritt in der Klangverbesserung überhaupt.
Und tatsächlich ist der Stellplatz das maßgebliche Element in der highendigen Klangperformance. Man weiß es erst, wenn man es gehört hat ........und wenn man es einmal erlebt hat, dann kann man es kaum glauben, daß in der Aufstellung so viel Potenzial verschenkt oder eben gewonnen werden kann .....
( Nach Ausagen von Kunden, die Ihre Anlage durchgängig optimiert haben, ist die Geräteaufstellung der größte Klanggewinn gewesen !! )

Übrigens, Lautsprecherbasen verwenden wir nur in Problemfällen.
Da bei Lautsprechern der Entwickler ja eine bestimmte Höhe der Chassis vorgesehen und festgelegt hat, sollte man bei Lautsprecher nur bei wirklich schwierigen Stellflächen mit Basen arbeiten. (z.B. Altbau-Holzschwingboden)

Mit Basen unter den Lautsprechern sind diese schnell 10-15cm höher, was so vom Hersteller/Entwickler nicht vorgesehen ist.

Zu 3.  Raumakustik
 
Raumakustik ist auch ein extrem wichtiger Faktor, um die Audioanlage zum Klingen zu bringen. Hier gilt das gleiche wie für Strom und Geräteaufstellung, wer diesen Punkt ausser acht läßt, der kann nur hoffen, dass per Zufall sein Raum mitspielt, sonst ist keine hochwertige Performance möglich. Grundsätzlich sollte man die 2 Extreme vermeiden. Zu harte,  hallige Räume und auch deutlich überbedämpfte Räume. Da es inzwischen einige gute Produkte gibt, seinen Raum zu optimieren, sei jedem geraten, dies zu tun.
Lassen Sie sich aber nicht hinreißen, Ihren Hörraum von selbsternannten  "Akustikprofis" mit Absorberelementen übermäßig zustellen zu lassen.
Das dient nur dem Geldbeutel des "Akustikprofis"!!!!
Wie so oft im Leben, nicht zuviel und nicht zu wenig.......

Zu 4.  Gerätepositionierung

Dieser Punkt kostet in der Regel nur Zeit, den oft sind die Lautsprecher nicht sauber auf den Hörplatz ausgerichtet und/oder der Hörplatz ist nicht optimal gewählt. Achten Sie daher darauf, dass die Lautsprecher exakt, in mm, auf den Hörplatz ausgerichtet sind und in der richtigen Entfernung zu den Wänden stehen. Es gibt in den üblichen Wohnzimmern immer nur eine ideale Lautsprecheraufstellung, die man finden muss. Die Lautsprecher müssen mit dem Hörplatz ein Dreieck bilden, nur so geben Sie der Anlage die Möglichkeit, eine perfekte Klangbühne aufzubauen.

Eine optimierte Audioanlage mittlerer Preislage spielt wesentlich musikalischer und packender, wenn Sie obige Punkte beachtet haben, während selbst die teuersten und besten Komponenten nur "normal" spielen und man sich nach kurzer Zeit fragt, ob sich diese enorme Investition tatsächlich gelohnt hat. Ein sicheres Indiz, ob Ihre teure Anlage schlecht spielt ist, wenn man relativ schnell das Interesse am Hören verliert. Eine gut eingestellte Anlage macht "süchtig" nach Musik und bereichert unseren Alltag enorm.

Zu 5. Einspielen

Alle Komponenten und Kabel, Netz-, NF- und LS Kabel benötigen eine ordentliche Menge an Einspielzeit. Vor mindestens 300 Spielstunden sollten Sie NICHTS bewerten, die Chance einer Fehleinschätzung sind sonst sicher vorprogrammiert.

300 Spielstunden bedeuten, das die Anlage mindestens 14 Tage non stop läuft und ein leises Signal führt.
Die meisten Komponenten brauchen aber noch deutlich länger, es dürfen da gerne über 1000 bis 1500 Spielstunden sein!



          Weitere allgemeine Klangsteigerungen:

Nicht ständig an der Anlage herum schrauben.
Lassen Sie Ihre Anlage zwischendurch auch mal einige Tage "in Ruhe", damit diese zum Klingen kommen kann.

Sämtliche Digitalgeräte/Wandler sollten ständig am Netz bleiben, nur bei längerer Abwesenheit abschalten.
Die meisten Digitalkomponenten spielen auch mit einem eigenen Digitalfilter wesentlich wärmer und analoger. Das muss aber im Einzelfall ausprobiert werden.

Schalten Sie Ihren Anlage frühzeitig ein, d.h. ab besten schon ca. 1 Stunde vor Hörbeginn. (CD Player wenn möglich immer an lassen)
Und auch Verstärker klingen besser, wenn sie mindestens 24 Stunden, besser 48 Stunden ununterbrochen Strom hatten.
Auf jeden Fall sollten die komplette Anlage mindestens einige Stunden unter Strom sein, bevor man den Klang der Anlage bewertet.

( Ändern Sie bei schlechtem Gewissen zwecks Stromvergeudung wenigstens den Stromlieferanten, es gibt welche, die liefern Strom nur aus umweltverträglichen, erneuerbaren Energiequellen. )

Hören Sie mit geschlossenen Augen. Der Sehsinn ist gegenüber dem Hörsinn deutlich stärker ausgeprägt und das Gehirn läßt sich nicht so einfach überlisten.
Mit geschlossenen Augen kann sich die imaginäre Bühne viel leichter aufbauen. Speziell beim Testhören ist dies ganz wichtig.

Machen Sie es sich an Ihrem "Sweet Spot" so gemütlich wie möglich.
Da Musikhören auch zur Erholung dient, ist es von Vorteil, wenn der Hörplatz so ausgelegt ist, daß Sie dort ganz entspannt sein können.
Idealerweise haben Sie dort einen "Relaxsessel" stehen, bei dem man auch den Kopf anlehnen kann, so dass man mit geschlossenen Augen komplett loslassen und relaxen kann.....

Reinigen Sie regelmäßig sämtliche Anschlüsse und Verbindungen. Zwei mal im Jahr müssen alle Netz-, NF- und Lautsprecherkabelverbindungen gereinigt und mit einem speziellen Kontaktmittel behandelt werden.
Eine High End Anlage braucht "Wartung" und dankt es mit einer deutlich gesteigerten Performance.


Übrigens:
Sie brauchen nicht zu den "meist überteuerten" Kontaktmittelchen greifen, BALISTOL ÖL ist dafür ausgezeichnet geeignet und funktioniert auch bei den Netzkabel Verbindungen.
Aber das  Öl sparsam verwenden, weniger ist mehr, d.h. nur ganz dünn auftragen.

Aber Achtung, wer Kontaktmittel oder Balistol verwendet, sollte die Kontakte dann auch 2 Mal jährlich reinigen, denn Öl bindet den Feinstaub.


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